Gestern haben wir gesehen, wie Jupiter und Helium öffentlich die Rückkäufe von Token in Frage gestellt haben. Das Stoppen von Rückkäufen klingt bärisch, ist aber für Projekte tatsächlich verständlich. Es gibt keine proportionale Beziehung zwischen dem Volumen der Rückkäufe und der Preisbewegung im Krypto-Bereich. Nicht, weil die Mathematik falsch ist, sondern weil die Teilnehmer im Web3 nicht rational sind. Die Rückkauf-Meta war in der Krypto-Geschichte nie nachhaltig effektiv. - Sie bietet keinen REALEN Schutz nach unten - Sie schafft auch keinen NACHHALTIGEN Anstieg - Sie verursacht einen kurzen Pump nach der Ankündigung, der dann wieder abklingt Warum ist das so? Meiner Meinung nach wird dieser Markt mehr von Psychologie als von Fundamentaldaten getrieben. Die meisten Inhaber analysieren nicht: - wie viel Angebot zurückgekauft wurde - welcher % des Floats kontrolliert wird - wie sich Deflation im Laufe der Zeit kumuliert - echte Einnahmen vs. Schatzamt vs. Emissionen - Nachhaltigkeit der Rückkäufe - Timing der Rückkäufe - tägliches Volumen vs. Größe der Rückkäufe Selbst wenn ein Projekt 30% des Angebots gekauft oder verbrannt hätte, wäre das für kurzfristige Spekulanten immer noch nie "genug". Krypto wird von kurzfristigen Degens dominiert. Wochen, nicht Jahre. ...